Seminare für alle mit der Bekämpfung des Versicherungsbetruges beschäftigten Personen.
Der Termin für das nächste Seminar steht fest. Dieses findet am 16. und 17. Februar 2017 statt. Veranstaltungsort ist wieder die Stadthalle Wuppertal. Sobald das aktuelle Programm feststeht, wird dieses auf der Internetseite veröffentlicht.

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation in Deutschland muss weiterhin mit einem Anstieg der Kriminalität, insbesondere bei Vermögensdelikten, gerechnet werden.

Hiervon wird der Versicherungsbetrug besonders stark betroffen sein, da dieser nach wie vor von der Gesellschaft weitestgehend akzeptiert wird.

Begünstigt durch systemimmanente Strukturen ist die Folge für die Täter

  • ein geringes Entdeckungsrisiko,
  • eine hohe Gewinnerwartung,
  • ein relativ geringes Sanktionsrisiko.

Der Versicherungsbetrug ist ein typisches Dunkelfelddelikt, was im wesentlichen daran liegt, dass im Umkreis von Tat und Täter

  • ein zu geringes Wissen über diese Kriminalitätsform besteht,
  • die Erstattung einer Anzeige oder die genaue Recherche des Schadenfalls als zu aufwendig oder als nicht Erfolg versprechend eingestuft wird,
  • bei Versicherungen und Strafverfolgungsbehörden nur mit einem unzureichenden personellen Einsatz gearbeitet wird.

Das zeigen auch die vom Marktforschungsinstitut PSYCHONOMICS ermittelten Zahlen:

Nahezu 1,7 Millionen Deutsche haben ihre Versicherungen in jüngster Zeit betrogen, sieben Prozent der Versicherungsnehmer manipulierten ihre letzte Schadenmeldung, um dadurch höhere Versicherungsleistungen zu erhalten.

Insgesamt dürfte die Quote derer, die generell schon einmal ihre Versicherung betrogen haben, bei etwa 30 Prozent liegen.

Die Organisation und Durchführung entsprechender Seminare soll dabei helfen, einer zusätzlichen Ausweitung dieser Kriminalität gezielt entgegenzuwirken. Ziel der Veranstaltungen ist, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Hintergründe, Zusammenhänge und Ermittlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, damit Sie anschließend in die Lage versetzt werden, manipulierte Schadenfälle besser zu erkennen und Abwehrmechanismen zu entwickeln.

Nach dem ersten Tag der Seminare findet außerdem immer eine gemeinsame Abendveranstaltung statt. Diese dient zur Kontaktaufnahme zwischen den Teilnehmerinnen/Teilnehmern, was die Zusammenarbeit zusätzlich verbessern soll.

Zusammenkommen ist ein Beginn.
Zusammenbleiben ein Fortschritt.
Zusammenarbeiten ein Erfolg.
(Henry Ford – 30.07.1863 – 07.04.1947)

Ralf König